Google Spam Update

In Kürze: Google Spam Update

Das Google Spam Update ist ein bedeutendes Qualitätsupdate, das erstmals im Juni 2021 weltweit ohne Ankündigung ausgerollt wurde. Es zielt darauf ab, Spam in den Suchergebnissen zu bekämpfen und die Qualität der angezeigten Inhalte zu verbessern.

Erklärung: Google Spam Update

Das Google Spam Update ist ein Qualitätsupdate von Google, das darauf abzielt, die Suchergebnisse von Spam-Inhalten zu befreien. Es wurde in zwei Teilen implementiert: Der erste Teil wurde im Juni 2021 eingeführt, gefolgt von einem zweiten Teil im Juli 2021. Dieses Update konzentriert sich ausschließlich auf die Web- und Bildersuche und stellt eine Best Practice zur Bekämpfung von Spam dar.

Warum ist das Google Spam Update wichtig?

Als größte Suchmaschine hat Google die Verantwortung, seinen Nutzern qualitativ hochwertige Inhalte bereitzustellen. Das Google Spam Update hilft dabei, Nutzer vor Webseiten zu schützen, die absichtlich irreführende oder schädliche Inhalte anbieten. Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) werden unseriöse Seiten identifiziert und aus dem Suchmaschinen-Index entfernt. Täglich werden bis zu 40 Milliarden Spam-Seiten erkannt und ausgeschlossen.

Was können Webmaster tun?

Obwohl Google nicht viele Details über die Funktionsweise des Spam-Updates preisgibt, gibt es einige empfohlene Best Practices, die Webmaster befolgen sollten, um nicht in den Fokus des Updates zu geraten:

  • Inhalte für Nutzer erstellen, nicht für Suchmaschinen
  • Nutzer nicht täuschen
  • Vermeidung von Tricks zur Verbesserung des Suchmaschinen-Rankings
  • Webseite vor Hacking schützen und regelmäßig überprüfen
  • Gehackte Inhalte schnell erkennen und beheben
  • Spam, der von Lesern erstellt wurde, vermeiden und entfernen

Zu vermeidende Spam-Methoden

Webmaster sollten folgende Methoden vermeiden, um nicht als Spam eingestuft zu werden:

  • Automatisch generierte Inhalte
  • Linktauschprogramme
  • Seiten ohne Inhalt oder mit Thin Content
  • Seiten mit kopierten Inhalten
  • Cloaking
  • Irreführende 301-Weiterleitungen
  • Versteckte Inhalte und Links
  • Brückenseiten
  • Affiliate-Links ohne Mehrwert für den Nutzer
  • Seiten mit Schadsoftware (Phishing, Viren, Trojaner)
  • Zweckentfremdung von Markups für strukturierte Daten
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