Störende Interstitials und Dialogfelder vermeiden

In dieser Dokumentation werden die wichtigsten Aspekte zur Vermeidung störender Interstitials und Dialogfelder auf Websites behandelt. Es wird erläutert, wie diese Elemente die Nutzererfahrung beeinträchtigen und die Sichtbarkeit in Suchmaschinen negativ beeinflussen können. Zudem werden Best Practices vorgestellt, um nicht störende Dialogfelder zu implementieren und die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern.

Was sind störende Interstitials und Dialogfelder?

Störende Interstitials und Dialogfelder sind Elemente, die die Sicht der Nutzer auf Inhalte verdecken, meist zu Werbezwecken. Interstitials sind Overlays, die die gesamte Seite abdecken, während Dialogfelder nur einen Teil der Seite einnehmen und oft die darunterliegenden Inhalte verdecken.

Negative Auswirkungen auf die Nutzererfahrung

Die häufige Unterbrechung durch störende Interstitials kann frustrierend für Nutzer sein und ihr Vertrauen in die Website beeinträchtigen. Zudem erschweren solche Elemente es Suchmaschinen wie Google, die Inhalte der Website zu verstehen, was sich negativ auf die Suchmaschinenplatzierung auswirken kann. Nutzer, die Schwierigkeiten bei der Nutzung einer Website haben, werden diese wahrscheinlich nicht erneut besuchen.

Best Practices für nicht störende Dialogfelder

Um die Nutzererfahrung zu verbessern und die Sichtbarkeit in Suchmaschinen zu erhöhen, sollten nicht störende Dialogfelder verwendet werden. Diese sollten so gestaltet sein, dass sie den Zugriff auf Inhalte nicht unterbrechen. Dies gilt auch für Werbedialogfelder, wie beispielsweise App-Installationsaufforderungen.

Banner statt Interstitials verwenden

Anstelle von ganzseitigen Interstitials sollten Banner eingesetzt werden, die nur einen kleinen Teil des Bildschirms einnehmen. Diese Banner ermöglichen es, dass Inhalte für Nutzer und Suchmaschinen sofort nach dem Aufrufen der Seite zugänglich sind. Für App-Installationsbanner können browserunterstützte Optionen wie Smart App Banner für Safari oder In-App-Installationen für Chrome genutzt werden.

Verwendung gängiger Bibliotheken

Viele Content-Management-Systeme (CMS) bieten Plug-ins, die standardisierte Dialogfelder und Interstitials für häufige Anwendungsfälle erstellen, wie etwa Newsletter-Anmeldungen. Die Nutzung solcher Plug-ins kann sowohl für Google als auch für andere Suchmaschinen von Vorteil sein, da die Entwickler kontinuierliche Verbesserungen bereitstellen können.

Häufige Fehler vermeiden

Um die Crawling- und Indexierungsfähigkeit durch Google zu optimieren, sollten folgende Punkte vermieden werden:

  • Die gesamte Seite mit Interstitials zu verdecken.
  • Nutzer auf eine separate Seite weiterzuleiten, um ihre Zustimmung oder andere Informationen einzuholen.

Vorgeschriebene Interstitials

Einige Websites, wie beispielsweise Casinowebsites, sind gesetzlich verpflichtet, Interstitials anzuzeigen, um Altersprüfungen durchzuführen. Diese speziellen Interstitials sind von den allgemeinen Richtlinien ausgenommen. Dennoch sollten die folgenden Best Practices beachtet werden:

  • Das Interstitial sollte als Overlay über den Inhalten angezeigt werden, damit Google zumindest einen Teil der Inhalte indexieren kann.
  • Leite eingehende HTTP-Anfragen nicht auf eine andere Seite weiter, um eine Einwilligung einzuholen.

Für Inhalte, die eine Altersprüfung erfordern, wird empfohlen, dem Googlebot zu erlauben, die Inhalte ohne Altersprüfung zu crawlen.

Weiterführende Links

Für weitere Informationen besuche bitte diese Seite von Google Developers.