ixquick

In Kürze

Ixquick war eine Suchmaschine mit starkem Fokus auf Privatsphäre, die ab Ende der 1990er Jahre als Metasuchmaschine bekannt wurde.

Erklärung

Im Unterschied zu Anbietern wie Google setzte Ixquick auf konsequenten Datenschutz ohne Nutzertracking. Als Metasuchmaschine kombinierte sie Ergebnisse anderer Suchmaschinen anstatt einen eigenen Index zu pflegen.

Geschichte

  • 1998: Gründung in den Niederlanden als Metasuchmaschine.
  • 2006: Einführung einer strikten No-Log-Policy (keine Speicherung von IPs oder Suchhistorien).
  • 2009: Auszeichnung mit dem European Privacy Seal.
  • 2016: Zusammenführung mit Startpage; Ixquick wurde abgelöst und technisch weitergeführt.

Technik

  • Metasuche: Aggregation von Ergebnissen mehrerer Suchmaschinen.
  • Bewertungssystem: „Sternesystem“ je nach Übereinstimmung der Quellen.
  • Datenschutz: Keine IP-Logs, Anonymisierung von Anfragen, SSL-Verschlüsselung.

Funktionen

  • Aggregierte Suchergebnisse ohne personalisierte Filterblasen.
  • Strikter Datenschutz ohne Tracking-Cookies.
  • Anonyme Ansicht gefundener Webseiten über einen integrierten Proxy.

Nutzen für die SEO

  • Eingeschränkte direkte Relevanz: Kein eigener Crawler/Index, daher keine gezielte Optimierung für Ixquick.
  • Indirekter Einfluss: Sichtbarkeit abhängig von Rankings in Quellen-Suchmaschinen (z. B. Google, Bing).
  • Zielgruppen-Aspekt: Relevant für datenschutzaffine Nutzersegmente, jedoch kein eigener Ranking-Faktor.

Ixquick Weiterführung als Startpage

Seit 2016 ist Ixquick in Startpage aufgegangen. Startpage nutzt Google-Suchergebnisse, blendet jedoch Tracking aus und führt das Privatsphäre-Konzept technisch fort.

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